| « | » |
Ankunft in Kobe. Das Wetter ist schon viel besser: 29°C bei einer Luftfeuchtigkeit, die ich bisher nur aus dem Bad kannte. Davor: Flug mit spürbar altersschwacher DC-10 oder MD-11 (wahrscheinlich hat man zwei kaputte Maschinen darin verwurstet) - Madrid läßt grüßen. Sehr netter Empfang am Flughafen - so sehen die Leute aus, die seit Monaten in unzähligen E-Mails und Briefen dieses Programm auf die Beine gestellt haben. Längerer Bustransfer ins Hotel vorbei an Hafenanlagen gigantischen Ausmaßes. Kennenlernen einiger Mitstudenten aus Frankreich, Deutschland und den USA - wir werden eine lustige Truppe.
Das Sheraton liegt auf einer Insel von Kobe, die wohl kaum langweiliger sein könnte. Eine Art "Bächle" durchzieht mit etwas Grün und vielen Brunnen eine Fußgänger-Allee, die außer einem "Kombini" (=Convenience Store), einer Bahnstation und stückweise ganz netter Architektur nichts zu bieten hat. Außenrum Wasser. Mal sehen, ob wir mit unserem "Taschengeld" (1500 Yen), von dem ich bereits etwas in Kaffee und Kekse umgesetzt habe, tatsächlich nachher ein Abendessen bezahlen können. Bisher wirken die Preise moderat - möglicherweise liegt das aber am starken Eurokurs. Die Amerikaner jammern alle.