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(2.9.) Das Abendessen war absolut bezahlbar. Wir waren in einem Ramen-Laden um die Ecke, ca. 4 Euro für ein reichliches Mahl, das wir mit Händen und Füßen bestellten und leicht ungeschickt mit den Stäbchen verspeisten.
(3.9.) Der folgende Tag war anstrengend - Frühstück um 7, Karten kaufen für die Fahrt mit 1x Umsteigen und dort wieder Karten kaufen. Die Automaten sind richtig durchdacht - man kann nämlich eine halbe Handvoll Münzen gleichzeitig reinschmeißen. Die Uni sieht richtig schick aus, die Einführung ist mehr als ausführlich; so viel Betreuung haben wir noch nicht mal bei uns zu Studienbeginn bekommen. Gruppen von Studenten führen uns herum und gehen erklären und am Ende die Mensa, die ein wirkliches Highlight ist: Dort wird das Essen frisch vor den Augen zubereitet, die Auswahl ist riesig und die Preise entsprechen denen in unseren Mensen. Total lecker! Am Abend gemeinsames Essen in einem japanischen Restaurant. Der erste Gang steht schon da und wird beim Ankommen mit den im Tisch eingebauten Kochern erhitzt. Alle weiteren Gänge kommen peu a peu und verscheuchen alle Sorgen nicht satt zu werden.
4.9.: Copy(3.9.)-Paste(hier). Ergänze: Diesmal habe ich mich bei dem riesigen Frühstücksbuffet an die japanische Seite gewagt. Die "wie wirds zubereitet"-Beispiele waren hilfreich für einige Dinge, die man selbst zusammenmischen mußte. Aber ansonsten haben der Eierpudding, die Miso-Suppe, der Reis mit Algen und die anderen mir noch unbekannten Dinge ziemlich gut geschmeckt. Nur daß sie außer dem Reis nicht satt machen. Also doch ein paar Croissants...
Korrigiere: Die Einführung ist extremst ausführlich.
Am Nachmittag: Downtown-Tour mit Konan-Studenten. Ein Schrein, unzählige Einkaufszentren, Eis und der lokale Vergnügungspark, der ein bißchen wie der/die/das (Artikel sind übrigens völlig überflüssig wie Japanisch beweist) Pier in Brighton anmutet, nur noch größer und japanischer, will heißen: Riesige piepsend-bunte Geräuschkulisse garniert mit Nepp wo man nur hinschaut. Wir probierten Fotomaschinen aus, die witzige Gruppenfotos schießen, die man anschließend bearbeiten, ausdrucken oder/und per E-Mail aufs Handy schicken kann. Anschließend ein weiteres Essen in einem japanischen Restaurant. Nur daß es viel zu früh dafür war und keiner richtig Hunger hatte. Super lecker wars trotzdem. Ähnliches System übrigens: Heizgrill im Tisch integriert, auf dem das frisch überbackene Essen serviert wird. Müde kehrten wir zurück.