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Wer unter Kalifornien Sonne und heiße Sommer versteht, wird eines Besseren belehrt, wenn er an der Küste entlangfährt - es ist wohl aufgrund der kalten Meeresströmung von Alaska ziemlich kalt, wenn die Sonne nicht scheint und das tut sie bei der notorischen Wolkendecke eher selten. Man fährt durch eine phänomenale bergige Landschaft, wobei die Straße sich selten weit vom Meer entfernt. Dazwischen gibt es vereinzelt einige Restaurants, Aussichtspunkte und diverse Meerestiere zu besichtigen, die sich am Strand tummeln. Je weiter man Richtung LA kommt, desto touristischer werden die Orte.
LA ist - groß und heiß. Ich wollte den Hinweisen von Freunden ja keinen Glauben schenken, aber man kann diese Stadt in der Tat nicht laufendermaßen erkunden, der öffentliche Verkehr ist nicht der Rede wert, es geht nicht ohne Auto. Es geht aber auch nicht mit Auto, weil man in vielen Gegenden kaum Parkplätze findet - die Stadt lädt nicht zum Verweilen ein. Santa Monica ist ganz nett, um z.B. Abendessen zu gehen (da gibt es sogar bezahlbare Parkhäuser), in der Nähe von Beverly Hills und Hollywood kann man nur sehr teuer oder gar nicht parken. Das muß man aber auch gar nicht, denn es gibt nichts zu sehen. Beverly Hills ist einfach eine große Ansammlung von teuren Wohnhäusern und Hollywood ist nicht viel mehr als eine von Sternen gesäumte Straße voller Touristen mit lauter merkwürdigen Läden.
LA ist so ein bißchen das München, San Francisco so ein bißchen das Berlin von Kalifornien wie mir scheint.
