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Um von Japan nach China zu kommen, haben wir eine sehr ... preisgünstige Fluglinie gebucht: So fliegt sie nicht wie alle anderen von Narita oder Haneda, sondern von dem ehemaligen reinen Militärflughafen Ibaraki. Er ist etwas über zwei Stunden mit dem Bus von Tokyo entfernt. Laut Wikipedia wurde er unter Zugabe von viel Subventionen geplant als billige Alternative zu den vorhandenen Flughäfen und spart z. B. an Wagen, die Flugzeuge wegziehen, indem Flugzeuge einfach schräg ans Terminal heranfahren und damit selber wieder wegfahren können. Zusteigen kann man nur per Treppe von draußen. Den Bus dorthin sollte man rechtzeitig reservieren, damit man einen zur optimalen Zeit für den Flug bekommt. Er kostet für Fluggäste nur 500 Yen, was für die lange Fahrt extrem billig ist. Der Flughafen ist ulkig: Es fliegen am Tag ca. drei Maschinen ab, zwei davon innerhalb von Japan. Und man kann auf dem Aussichtspunkt Übungen mit Militärflugzeugen beobachten. Der Check-In war kurios: Die Zuteilung der Plätze erfolgte per manueller Eintragung auf einer Tapete, zu der alle Bediensteten am Check-In immer jeweils hingehen mussten. Die Gewichtsbeschränkung, die sich wohl auf Aufgabe- und Handgepäck bezieht, wurde per Bleistift und Papier kontrolliert. Es existiert kein Gepäckband. Man muss nach dem Check-In sein Gepäck an einem anderen Schalter aufgeben. Essen und Trinken gab es an Bord nur gegen Einwurf von Münzen. Gegen Ende des Flugs gab es einen speziellen Service: Leibesübungen. Die Stewardessen stellten sich in gewohnter Sicherheits-Demo hin und turnten vor.
Eigentlich sollten wir am Flughafen Shanghai-Pudong landen, der mit dem Transrapid mit Shanghai verbunden ist. Beim Landeanflug kam die Durchsage, dass wir heute ausnahmsweise an einem anderen Flughafen landen. Wenn man was erleben will, nehme man diese Airline. ;-)
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